Tja, das war dann doch zu kurz gedacht, die Herdprämie für ein Jahr bezahlen und
dann steigen die Geburten.
Vielleicht hat man die potentiellen Eltern doch unterschätzt, denn mit der Herdprämie für ein Jahr bekommt man die Kleinen nicht 20 Jahre, sollten der Nachwuchs auch noch studieren wollen, auch gerne 25+ Jahre durchgefüttert.
Immerhin besteht die Hoffnung, dass durch den Rückgang der Bevölkerung die Mietpreise mittelfristig sinken, dann kann man als Familie mit Kindern vielleicht dadurch etwas sparen.
Die Herdprämie war ja sowieso nur interessant, wenn frau odentlich verdiente, andernfalls wurde das Erziehungsgeld
ja eher gekürzt.
Btw. muss man sich die Kinderbetreuung erst mal leisten können. So kostet in meiner Stadt der Platz für die unter Dreijährige rund 180 Euro im Monat und der Große schlägt mit 130 Euro zu Buche.
Da hat man das kindergeld auch gleich wieder reinvestiert und da in unserem Haushalt die Eltern so doof sind, beide zu arbeiten (aber nicht Vollzeit) ist die steuerliche Entlastung auch eher gleich Null.
Aber irgendwas ist ja immer und Jammern hilft keinem. Am liebsten wäre mir die Abschaffung aller Subventionen und
Gewährung eines Bürgergeldes.
Wer je einen Antrag zur Gewährung von Landeserziehungsgeldes gestellt hat, muss da wohl beipflichten. 98 Seiten Vordrucke die kein Mensch versteht und daraus resultierende Bearbeitungszeiten von mehreren Jahren wären damit hinfällig. Aber das werden wir hier in Deutschland alle nicht mehr erleben; würde ja bedeuten Bürokatie abzuschaffen.
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