Tja, das war dann doch zu kurz gedacht, die Herdprämie für ein Jahr bezahlen und dann steigen die Geburten.
Vielleicht hat man die potentiellen Eltern doch unterschätzt, denn mit der Herdprämie für ein Jahr bekommt man die Kleinen nicht 20 Jahre, sollten der Nachwuchs auch noch studieren wollen, auch gerne 25+ Jahre durchgefüttert.
Immerhin besteht die Hoffnung, dass durch den Rückgang der Bevölkerung die Mietpreise mittelfristig sinken, dann kann man als Familie mit Kindern vielleicht dadurch etwas sparen.
Die Herdprämie war ja sowieso nur interessant, wenn frau odentlich verdiente, andernfalls wurde das Erziehungsgeld ja eher gekürzt.
Btw. muss man sich die Kinderbetreuung erst mal leisten können. So kostet in meiner Stadt der Platz für die unter Dreijährige rund 180 Euro im Monat und der Große schlägt mit 130 Euro zu Buche.
Da hat man das kindergeld auch gleich wieder reinvestiert und da in unserem Haushalt die Eltern so doof sind, beide zu arbeiten (aber nicht Vollzeit) ist die steuerliche Entlastung auch eher gleich Null.
Aber irgendwas ist ja immer und Jammern hilft keinem. Am liebsten wäre mir die Abschaffung aller Subventionen und Gewährung eines Bürgergeldes.
Wer je einen Antrag zur Gewährung von Landeserziehungsgeldes gestellt hat, muss da wohl beipflichten. 98 Seiten Vordrucke die kein Mensch versteht und daraus resultierende Bearbeitungszeiten von mehreren Jahren wären damit hinfällig. Aber das werden wir hier in Deutschland alle nicht mehr erleben; würde ja bedeuten Bürokatie abzuschaffen.
Artikel mit Tag finanzen
Mittwoch, 8. April 2009
Weniger Kinder trotz Herdprämie
Geschrieben von mark
um
13:47
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Tags für diesen Artikel: elterngeld, finanzen
Mittwoch, 9. Januar 2008
Kosten für Kinderbetreuung
Es gibt da eine Sache, die habe ich noch nie verstanden.
Es ist die Tatsache, dass man in Deutschland kostenlos, oder inzwischen in Baden-Württemberg für 500 Euro pro Semester, studieren darf so viel man will, aber für einen Kindergartenplatz oder eine Krabbelgruppe bezahlen muss.
Wobei ich 500 Euro pro Semester auch für eine Krabbelgruppe bezahlen würde; denn die Wilden Gummistiefel, die mein Sohn besucht hat, kosten nämlich inzwischen rund 300 Euro pro Monat!
Da wären 500 Euro für das Halbjahr ein echtes Schnäppchen.
Nicht, dass es das nicht wert sei, aber wer soll sich das denn bei mehr als einem Kind leisten?
Ehrlich gesagt, fände ich im Hinblick auf Integrations- Förder und PISA-Debatten den Ansatz Kinder möglichst früh gemeinsam etwas zu Erleben und zu Erlernen sehr viel sinnvoller, als die kostenlose Elitenförderung für erwachsense Kinder.
Nicht, dass ich mich nicht über ein kostengünstiges Studium für meine Kinder freuen würde, aber in der Gesamtheit denke ich, das frühzeitige Lernen von Gemeinschaft und Respekt könnte sehr viel mehr für die Gemeinschaft erreichen als massenweise Akademiker.
Ehrlicherweise muss ich einräumen, dass mich das momentan natürlich mehr beschäftigt, als in der Zeit ohne Kinder und wahrscheinlich interessiert es mic auch nicht mehr wenn die Kindergartenzeit vorbei ist, aber man muss es mal aufgeschrieben haben.
Vielleicht geht es ja noch anderen so?
Es ist die Tatsache, dass man in Deutschland kostenlos, oder inzwischen in Baden-Württemberg für 500 Euro pro Semester, studieren darf so viel man will, aber für einen Kindergartenplatz oder eine Krabbelgruppe bezahlen muss.
Wobei ich 500 Euro pro Semester auch für eine Krabbelgruppe bezahlen würde; denn die Wilden Gummistiefel, die mein Sohn besucht hat, kosten nämlich inzwischen rund 300 Euro pro Monat!
Da wären 500 Euro für das Halbjahr ein echtes Schnäppchen.
Nicht, dass es das nicht wert sei, aber wer soll sich das denn bei mehr als einem Kind leisten?
Ehrlich gesagt, fände ich im Hinblick auf Integrations- Förder und PISA-Debatten den Ansatz Kinder möglichst früh gemeinsam etwas zu Erleben und zu Erlernen sehr viel sinnvoller, als die kostenlose Elitenförderung für erwachsense Kinder.
Nicht, dass ich mich nicht über ein kostengünstiges Studium für meine Kinder freuen würde, aber in der Gesamtheit denke ich, das frühzeitige Lernen von Gemeinschaft und Respekt könnte sehr viel mehr für die Gemeinschaft erreichen als massenweise Akademiker.
Ehrlicherweise muss ich einräumen, dass mich das momentan natürlich mehr beschäftigt, als in der Zeit ohne Kinder und wahrscheinlich interessiert es mic auch nicht mehr wenn die Kindergartenzeit vorbei ist, aber man muss es mal aufgeschrieben haben.
Vielleicht geht es ja noch anderen so?
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