Betreuungsgeld

Das Betreuungsgeld soll im Jahre 2013 allen Eltern zur Verfügung stehen. Dabei ist es irrelevant ob die Eltern berufstätig sind oder finanzielle Leistungen in Form von ALGI oder ALGII vom Jobcenter beziehungsweise von den Arbeitsagenturen beziehen. Jedem der ein Kind hat steht diese staatliche Förderung für Familien zu.

Angedacht ist das Betreuungsgeld im Gegensatz zum Elterngeld speziell für die reine Kinderbetreuung. So kann jedes Elternteil wählen, ob es die Kinderbetreuung selbst übernimmt oder privat für sich und seine Familie organisiert. Das Betreuungsgeld ist fest im Sozialgesetzbuch verankert und bietet denjenigen finanzielle Unterstützung, die ihr ein bis drei Jahre altes Kind oder Kinder nicht in entsprechende Einrichtungen, wie Kindertagesstätten unterbringen können oder wollen. Dabei soll ein Betrag von zirka 150 Euro pro Kind im Monat der Familie zur Verfügung stehen. Mit diesem Pauschalbetrag wäre vielen Familien geholfen. Doch es hagelt auch viel Kritik und es wird vor Missbrauch des Geldes gewarnt.

 

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Unter dem Titel Heilhilfsberufe: Sofortmaßnahmen zur wohnortnahen Versorgung mit Hebammenhilfe gibt es eine unterstützenswerte Petition mit der Absicht

Der Bundestag möge Sofortmaßnahmen beschließen, um eine wohnortnahe Versorgung von Frauen mit Hebammenhilfe und die freie Wahl des Geburtsortes auch nach dem 1. 7. 2010 sicher zu stellen.

Hintergrund ist, dass zum 1. Juli 2010 der Beitrag für die verpflichtend abzuschließende Haftpflichtversicherung für freiberufliche Hebammen auf 3689 Euro jährlich steigt. Das ist mit den gezahlten Regelsätzen für Hebammen fast nicht zu erwirtschaften.

Mehr Informationen zur Petition und den Hintergründen gibt es beim Deutscher Hebammenverband e.V., wer direkt mitzeichnen will findet die Petition unter der Adresse https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=11400