Stillprotokoll

Stillprotokoll


Das Baby ist da! Jetzt müssen sich Mutter und Kind erstmal an die neue Situation gewöhnen - da kann es schon mal zu Unsicherheiten kommen. Zum Beispiel darüber, ob Ihr Kind beim Stillen genug Milch bekommt und der Rhythmus der Stillzeiten den Bedürfnissen Ihres Kindes entspricht. Bei zu häufigem Anlegen (stündlich bzw. weniger als 2 Stunden zwischen zwei Mahlzeiten) kann zum Beispiel die Kombination aus frischer und anverdauter Milch zu Koliken bei Ihrem Neugeborenen führen - Schreien und  schlaflose Nächte sind die Folge. Auch kann häufiges Anlegen ein Grund für die "Überproduktion" von Milch sein, was schmerzhafte und knotige Brüste zur Folge haben kann.
In den ersten ein bis zwei Wochen kann es daher hilfreich sein, ein Stillprotokoll zu führen.

Mit Hilfe des Stillprotokolls können Sie sich einen Überblick verschaffen, ob Ihr Kind ausreichend häufig trinkt und somit aller Wahrscheinlichkeit nach auch genug Milch erhält. Zusätzlich hilft das Stillprotokoll Ihnen dabei, einen Überblick zu behalten, an welche Brust Ihr Baby als nächstes angelegt werden sollte; damit können Sie sicherstellen, dass beide Brüste gleichmässig geleert werden und somit eventuell einer "Überproduktion" von Milch (bei häufigem Anlegen an einer Brust) vorbeugen. Das Protokollieren von Urin und Stuhlgang Ihres Kindes bietet eine weitere Möglichkeit im Blick zu behalten, ob mit der Nahrungszufuhr und der Flüssigkeitsaufnahme alles in Ordnung ist - der Windelinhalt kann darüber Aufschluss geben. Wenn Sie im Wochenbett von einer Hebamme betreut werden, wird diese gegebenfalls nach diesen Daten fragen - das Stillprotokoll kann dabei helfen, gemeinsam mit der Hebamme zu kontrollieren, ob sich bereits langsam ein Still-Rhythmus entwickelt, der Ihnen und Ihrem Baby gut tut.


Stillprotokoll zum Ausdrucken

 

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