Eisen

Während der Schwangerschaft benötigt der Körper mehr Eisen als sonst, da Eisen für den

Sauerstofftransport im Blut dringend benötigt wird. Bei Eisenmangel bekommen die Zellen nicht genug Sauerstoff. Ein solcher Mangel kann die Entwicklung des Kindes erheblich beeinträchtigen. Der Mehrbedarf einer schwangeren Frau an Eisen liegt bei 200%, das entspricht etwa 30 mg / Tag. Natürliches Eisen steckt z.B. in Fleisch; aus diesem kann unser Körper das Eisen auch besonders gut aufnehmen. In Gemüse und Getreide ist ebenfalls viel Eisen enhalten, unser Körper tut sich aber bei der Verwertung von pflanzlichem Eisen schwerer. Vitamin C hilft dem Körper bei der Aufnahme des Eisens. Das bedeutet für Sie als schwangere Frau:
Auf Fleisch oder in die Salatbeilage einen Tropfen Zitrone geben. Zum Müsli ein Glas Orangensaft trinken oder zum Fenchel, Grünkohl eine Kiwi oder Grapefruit als Nachtisch essen. Da das Eisen für die Entwicklung Ihres Kindes so wichtig ist, wird der Arzt bei den Vorsorgeuntersuchungen regelmäßig den Eisenwert im Blut kontrollieren und ihn unter HB-Wert in den Mutterpass eintragen. Beim Unterschreiten einer bestimmten Marke (unter 11,0) wird der Arzt ein Eisenpräparat verschreiben.
Hilfreich für einen gesunden Eisenhaushalt ist u.a. das regelmäßige Trinken des Schwangerschaftstees nach Ingeborg Stadelmann (in vielen Apotheken erhältlich), mit einem Spritzer Zitrone verfeinert. Als natürlichere Alternative zu den vom Arzt verschriebenen Eisenpräparaten kann Kräuterblut (als Saft oder Pillen) aus der Apotheke dienen.

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Unter dem Titel Heilhilfsberufe: Sofortmaßnahmen zur wohnortnahen Versorgung mit Hebammenhilfe gibt es eine unterstützenswerte Petition mit der Absicht

Der Bundestag möge Sofortmaßnahmen beschließen, um eine wohnortnahe Versorgung von Frauen mit Hebammenhilfe und die freie Wahl des Geburtsortes auch nach dem 1. 7. 2010 sicher zu stellen.

Hintergrund ist, dass zum 1. Juli 2010 der Beitrag für die verpflichtend abzuschließende Haftpflichtversicherung für freiberufliche Hebammen auf 3689 Euro jährlich steigt. Das ist mit den gezahlten Regelsätzen für Hebammen fast nicht zu erwirtschaften.

Mehr Informationen zur Petition und den Hintergründen gibt es beim Deutscher Hebammenverband e.V., wer direkt mitzeichnen will findet die Petition unter der Adresse https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=11400