Tips zur richtigen Ernährung

Ernährung während der Schwangerschaft

Die Schwangerschaft ist häufig eine gute Gelegenheit für eine Frau, sich über ihr bisheriges Verhalten und ihre Lebensweise Gedanken zu machen. Schließlich geht es jetzt nicht mehr nur um sie selbst, sondern auch um das Wohlergehen ihres Kindes. Fragen, wie "ernähre ich mich gesund?", "wie steht's mit meinem Alkoholkonsum?", "bewege ich mich genug?" bewegen eine schwangere Frau oft um ein Vielfaches mehr als vor ihrer Schwangerschaft. Viele nehmen daher ihre Schwangerschaft zu einem schönen Anlass, die eigene Verhaltensweise nochmal zu überdenken und gegebenenfalls ungünstige Gewohnheiten zu verändern.


Hier nun einige Tips zur richtigen Ernährung während der Schwangerschaft:

  1. Nicht verrückt machen lassen! Wenn Sie ihre Mahlzeiten ausgewogen und abwechslungsreich gestalten, können Sie sicher sein, dass Ihr Kind alle notwenigen Nährstoffe erhält!
  2. Nicht für zwei essen! Das Motto für die Ernährung in der Schwangerschaft sollte lauten: "Doppelt so gut aber nicht doppelt so viel"! Der tatsächliche Mehrverbrauch einer schwangeren Frau liegt bei ca. 250 Kcal pro Tag, das entspricht etwa einem Wurst- oder Käsebrot bzw. zwei Riegel Schokolade.
  3. Nicht zu wenig essen. Sie sollten während der Schwangerschaft nicht gerade abnehmen; die Schwangerschaft ist nicht der geeignete Zeitpunkt für eine Diät!
  4. Nicht zu viel Süßigkeiten essen; achten Sie darauf, dass sie nicht zu viel "leere Kalorien" zu sich nehmen, die vor allem in Süßigkeiten stecken. Auch gesüßte Getränke sollten nur in Maßen genossen werden. Gegen den Heißhunger auf Süßes können Sie mit Obst oder Joghurt- und Quarkspeisen angehen.
  5. Auf die Zubereitung achten! Vermeiden Sie es, Gemüse zu kochen; besser ist garen oder dünsten; auch sollten Sie darauf achten, nicht zu viel Fett beim Braten zu verwenden.
  6. Salat und Rohkost essen! Hier stecken am meisten Nährstoffe, die sie und Ihr Kind jetzt benötigen.
  7. Bei Fleisch und Getreide auf die Herkunft achten! Lieber einmal weniger Fleisch auf den Tisch bringen, dafür aber vom Metzger ihres Vertrauens. Qualität ist jetzt besonders wichtig.

Mehr zum Thema:

Richtige Ernährung in der Schwangerschaft bei www.ernährung.de

 

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FRANKFURT. Der Vater als Ernährer der Familie hat noch immer nicht ausgedient, aber längst gibt es eine breite Vielfalt von Vatertypen, die sich mit den gesellschaftlichen Erwartungen an den "neuen" Vater auf sehr unterschiedliche Weise auseinander setzen. Diese Erwartungen sind hoch: Er soll sich aktiv, kompetent und emotional in der Kindererziehung engagieren und partnerschaftlich agieren. Am Frankfurter Institut für Sozialforschung haben die Soziologen Andrea Bambey und Hans-Walter Gumbinger untersucht, wie sich die Rolle des Vaters gewandelt hat und wie sich dies auf die Familienkonstellation auswirkt. Als Auszug aus ihrem Forschungsprojekt stellen sie in der neuesten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins "Forschung Frankfurt" (4/2006) drei Vater-Typen vor: den fassadenhaften, den randständigen und den egalitären Vater.

An der Studie beteiligten sich über 1.500 Väter von Grundschulkindern aus dem Rhein-Main-Gebiet und nahmen in einem Fragebogen Stellung zu traditionellen Rollenklischees, aber auch zu ihrer emotionalen Kompetenz, ihrem Einfühlungsvermögen gegenüber ihrem Kind und dem Erleben der Partnerschaft. Darüber hinaus wurden sie befragt, wie sie sich innerhalb der Familie engagieren, welche Position sie dort einnehmen und wie sicher sie sich in ihrer väterlichen Rolle fühlen. Auch die Einstellung der Väter zur Herkunftsfamilie wurde untersucht. "Es ist heute nicht mehr selbstverständlich, die elterliche Rolle nach bestimmten gesellschaftlichen Normen und Wertvorstellungen zu gestalten. Die Pluralisierung der familialen Lebensformen bedeutet für den Einzelnen nicht nur eine Zunahme an Optionen, sondern auch den Verlust alter Selbstverständlichkeiten und neue Zwänge, sich mit möglichen Formen der eigenen Lebensgestaltung auseinander zu setzen", erläutert Andrea Bambey; und ihr Kollege Hans-Walter Gumbinger fügt hinzu: "Auch die innerfamiliale Arbeitsteilung - wer macht was, wer ist wofür zuständig - ist nicht mehr so klar vorgezeichnet wie noch in der Elterngeneration, und heutige Eltern müssen individuell nach neuen und differenzierteren Antworten und Entwürfen der Lebensführung suchen."

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